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Ambrose Bierce wusste schon, was Weihnachten eigentlich ist:
Ein besonderer Tag, der reserviert ist für Völlerei, Trunksucht, Gefühlsduselei, Annahme von Geschenken, öffentlichen Stumpfsinn und häusliches Protzen.
Wir erinnern uns alle, wie „Jahresendfrüchte“ (Apfelsinen) und „geflügelte Jahresendfiguren“ (Weihnachtsengel) das Fest ankündigten, das mit geschäftiger Bastelei vorbereitet, mit Bockwurst und Kartoffelsalat eingeläutet und mit dem hemmungslosen Abfressen der „Bunten Teller“ abgeschlossen wurde.
Das ist längst Vergangenheit. Heute dudeln die ersten Weihnachtslieder in den Kaufhäusern schon, wenn der Altweibersommer noch über den kaum abgeernteten Feldern schwebt. Der Einzelhandel reibt sich die Hände, der Großhandel klatscht in dieselben und die geschenkproduzierende Industrie schlägt Purzelbäume.
Ja, so putzig ist die Zeit, die auf die Geburt von Jesu Christi vorbereiten soll,
die Adventszeit.

Die Leipziger Musiker Jörg Leistner (Piano) und Thomas Moritz (Kontrabass) wollen Ihnen gemeinsam mit dem Kabarettisten Gunter Böhnke das Weihnachtsfest auf eine ganz eigene Weise nahebringen:
„Morgen, Kinder!“ – Hier wird mit freudiger Erwartung gedroht.
Da kann auch mal was aus den Fugen und ins Rutschen geraten - schön schräg
und manchmal etwas schrill...


Technische Anforderungen:
Bühnenfläche (mind. 5 m x 3 m); Beschallungsanlage;
Bühnenbeleuchtung; Netzanschluss (230 V) an der Bühne;
nach Möglichkeit gestimmter Flügel bzw. gutes Klavier;
Tisch u. 2 Stühle auf der Bühne; Garderobe.

Foto: Jörg Singer